"Haus des Abschieds"
- unsere eigene Trauerhalle


Im Juli 2002 erwarben wir ein seit Jahren ungenutztes, vormals katholisches Kirchenhaus in Lägerdorf, um es als unsere private Trauerhalle herzurichten. Fotos auf der nächsten Seite sollen Eindrücke vom Innern des Gebäudes vermitteln.

Während des Umbaus des ehemaligen Gotteshauses blieb das Kirchenschiff im großen und ganzen erhalten und dient heute als Saal für die Trauerfeiern.
Die Ausgestaltung ist stilvoll und sorgt für eine friedliche und besinnliche Atmosphäre als würdevoller Rahmen für Trauerfeiern, und sie ermöglicht eine gute Akustik.

Die Bestuhlung ist ausreichend für 70 bis maximal 220 Personen.

Aber es kann auch in einem separaten Abschiedsraum in aller Stille und Intimität Abschied vom Verstorbenen genommen werden.

Neben dem Trauersaal, unseren Büroräumen, Betriebs- und Lagerräumen ist auch ein Ausstellungsraum mit Särgen, Urnen und sonstigem Bestattungsbedarf vorhanden.

Für die musikalische Umrahmung der Trauerfeier ist eine kleine Orgel vorhanden. Musiker - Organisten, Geiger, Trompeter - können von uns beauftragt werden. Aber auch eine musikalische Untermalung mit technischen Hilfsmitteln ist möglich und wird von uns arrangiert. Im Sinne des Verstorbenen sind Werke der unterschiedlichsten Musikrichtungen frei wählbar.

Unser “Haus des Abschieds” ist offen für alle Menschen: für solche, die keiner Glaubensgemeinschaft angehören, aber auch für Menschen mit Konfessionszugehörigkeit. Die Trauerfeiern werden, wie es der Wunsch des Verstorbenen und der Angehörigen vorsieht, mit einem freien Redner oder einem Repräsentanten der jeweiligen Glaubensgemeinschaft abgehalten.

Geschichtliches

Erbaut wurde die frühere katholische Kirche St. Joseph im Jahre 1963 - zur Blütezeit der katholischen Gemeinde in Lägerdorf. Sie gilt als ein Wahrzeichen des Ortes.

Ausgelöst durch eine Revision und Wirtschaftlichkeitsprüfung aller kircheneigenen Immobilien von Seiten des Bistums wurde im Herbst 1998 die Frage nach der Zukunft der Lägerdorfer St. Joseph-Kirche gestellt. Finanzielle und personelle Gründe sprachen letztendlich für die Schließung des Kirchenhauses im Jahre 1999. Der Kirche drohte der Abriß, falls sich nicht eine andere adäquate, würdige und sinnvolle Verwendung finden ließe.

Auf der Suche nach größeren Räumlichkeiten beschlossen meine Frau und ich, das seit längerem verwaiste Haus, das zuvor kirchlich entwidmet worden war, zu kaufen und in eine Trauerhalle mit allen nötigen Betriebsräumen umzubauen.

Am 11.10.2002 feierten wir Richtfest und gaben unserer Trauerhalle den Namen “Haus des Abschieds”.